Montag, 19. November 2018

DIE BITTEREN FRÜCHTE DER UNION DER RUSSISCH ORTHODOXEN KIRCHE IM AUSLAND UND DES MOSKAUER PATRIARCHATES



Foto mit dem Metropoliten Anastasij, dem Heiligen Johannes Maximowitsch, Erzbischof Averkij Taushev u. a. 


Von Erzbischof Andronik 


Im Jahre 1983 anathematisierte die Russisch Orthodoxe Kirche im Ausland unter der Führung von Seiner Eminenz Metropolit Philaret (welchen die ROCA 2008 verherrlichte) die Häresie des Ökumenismus.

Im Jahre 2012 reichte die ROCOR-MP in Buena, New Jersey, Klage gegen die "Pfarrgemeinschaft des Schutzes der Gottesmutter" ein, in deren Verlauf Bischof Gabriel (ROCOR-MP) gefragt wurde: Stimmt es, dass 1983 die ROCA den Ökumenismus anathematisiert hat? Worauf Bischof Gabriel antwortete: wenn man das Dokument mit dem Titel „Akt der Kanonischen Gemeinschaft“ verweist - da heißt es, dass „zuvor erlassene Handlungen, die die Fülle der kanonischen Gemeinschaft behindern, als ungültig gelten oder abgelaufen sind“ (Punkt 13). Es ist merkwürdig, solche Worte von einem Hierarchen der orthodoxen Kirche zu hören. Denn wenn die Kirche eine bestimmte Häresie anathematisiert, ist dies für die Ewigkeit und keine Hierarchen können dieses Anathema annullieren, insbesondere das Moskauer Patriarchat, das aktiv am Ökumenismus beteiligt ist. Als die Orthodoxe Kirche zum Beispiel den Häretiker Arius anathematisierte, war er persönlich nicht in der Lage, dieses Anathema aufzuheben.

Sonntag, 11. November 2018

Heiliger Nektarios von Pentapolis - Über das Erbarmen



Erbarmen ist die freiwillige Betrübnis, die jemand für fremdes Unglück empfindet. Das Erbarmen äußert sich als liebevolle Haltung gegenüber jenen, welche unglücklich sind aufgrund bestimmter unangenehmer Umstände, vermischt mit Bedauern. Das Erbarmen wird von einem Herzen geboren, welches mitfühlt mit den Leiden der anderen und mitleidet. Das Erbarmen ist eine starke Medizin für jenen, welcher Unglück erlitt und wird von einer mitleidenden Seele gereicht. Das reine Mitleid gibt große Erleichterung im Unglück. Das Erbarmen ist Vater der Nachsicht, Liebespfand und Bund jeglicher Sympathie. Dort, wo es Erbarmen gibt, erfolgt keine Kontrolle, wird nicht Gericht gehalten und keine Verantwortung gefordert. Wo es Erbarmen gibt, wird die Errettung ohne Untersuchung gewährt; wo es Erbarmen gibt, wird dem Beschuldigten vergeben. Das Erbarmen gebiert die Tröstung, die Wohltätigkeit, die Gütigkeit, die Barmherzigkeit, die Langmut und die Vergebung.

Hl. Nektarios von Pentapolis - Über die wahre Freiheit¹ - Homilie zu Mk 8,34-37







„Will einer Mir nachfolgen, so verleugne er sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir.
 Denn wer seine Seele retten will, wird sie verlieren, 
 wer aber seine Seele verliert um Meinet und des Evangeliums willen,
der wird sie retten. 
Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, 
aber Schaden nimmt an seiner Seele?
Oder was kann der Mensch geben als Gegenpreis für seine Seele“

 Die Freiheit des Menschen folgt aus 
seiner Bestimmung auf Erden
Der Mensch, dazu erschaffen, das unendlich große Bild des Göttlichen Schöpfers auf Erden im Kleinen abzubilden, mußte notwendigerweise mit den Eigenschaften Gottes ausgerüstet sein, damit er in allem auf Gott Selbst hin geordnet, auf Ihn bezogen war². Als Abbild Gottes mußte der Mensch ein seiner selbst bewußtes³, freies und seiner selbst mächtiges⁴ Wesen sein, denn ein Wesen ohne Bewußtsein seiner eigenen Existenz, ohne Freiheit, ohne Macht  über sich selbst, wäre der ihm durch den großen Ratschluß des Göttlichen Schöpfers vorbehaltenen hohen Berufung unwürdig.
Die Freiheit des Menschen ist mithin die notwendige Konsequenz seiner erhabenen Sendung, seiner Erschaffung und seines Erscheinens in der Welt, und deshalb eine notwendige und ehrwürdige Gabe. Ohne Freiheit wäre der Mensch von gleichem Rang wie die anderen Lebewesen, sein Tun wäre der Knechtschaft unterworfen und ebenso sein Denken, das sich in einem begrenzten Kreis bewegen und umherstreifen würde. Die Ideen des Guten und Rechten wären  ihm unbekannt, und er würde nicht wissen, was schändlich ist, was schlecht, was unwahr. Er hätte keine Macht zum Handeln aus freiem Entschluß, keine Möglichkeit, herauszutreten aus dem begrenzten Kreis der angeborenen Triebe.

Freitag, 9. November 2018

Einige geschichtliche Hintergründe zur derzeitigen Entwicklung in Deutschland und Europa, die so nicht an den Schulen gelehrt werden. Befremdlich und überraschend - doch wenn man betrachtet, was heutzutage um einen vor sich geht, kann man dann dies als Phantasie abtun?





Graf Richard Nicolaus 
Coudenhove Kalergi -

Praktischer Idealismus -
Die Rassistischen und Vorherrschaftlichen Wurzeln
von der
Ideologie der Europäischen Union

Auszüge aus Praktischer Idealismus

Coudenhove Kalergi war von gemischter Herkunft, sein Vater hatte Wurzeln in verschiedenen europäischen Adelsfamilien, flämisch, griechisch, polnisch, etc. Seine Mutter war Japanerin. Er hatte die tschecho-slowakische Staatsbürgerschaft.
Er heiratete die 13 Jahre ältere Jüdin Ida Roland, geborene Klausner, eine bekannte österreichische Schauspielerin. Sie starb 1951.

1952 heiratete er Alexandra Gräfin von Tiele [geborene Bally] und 1969 wieder eine Jüdin; Melanie Benatzky Hoffmann.
Richard Coudenhove Kalergi
Richard Nicolaus
Coudenhove Kalergi
1894-1972
Graf R. N. Courdenhove-Kalergi wird von vielen gesehen als der Vater der Europäischen Union. Er war es der Beethovens „Ode an die Freude“ als europäische Nationalhymne vorschlug und er war auch tatkräftig am Entwurf des EU-Logos beteiligt. Dieses beinhaltet 12 Sterne, welche die zwölf Stämme Israels symbolisieren sollen. Das Logo wurde endgültig fertig gestellt von dem Juden Paul M.G. Lévi2) Ein früherer Entwurf von Kalergi hatte ein rotes Kreuz in der Mitte; gegen diesen Entwurf protestierte der Türkei.
Otto von Habsburg war Coudenhove-Kalergis Nachfolger als Präsident der Pan-Europäischen Bewegung. Von Habsburg hat ein ehrenamtliches Doktorat von der Universität von Jerusalem und hat von der jüdischen Freimauer Organisation Anti Defamation League of B’nai B’rith den 'International Humanitarian Award' bekommen.
Coudenhove-Kalergi's Vater was a ein guter Freund von Theodor Herzl, Vater des Zionismus.
Von Graf Richard Nicolaus Coudenhove-Kalergi, 
Wien 1925.



Europäer werden negroide Mischlinge sein 1)

Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmen- den Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen.
Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.[22]
Das Christentum, ethisch von jüdischen Essenern (Johannes), geistig von jüdischen Alexandrinern (Philo) vorbereitet, war regeneriertes Judentum.
Soweit Europa christlich ist, ist es (im ethisch-geistigen Sinne) jüdisch; soweit Europa moralisch ist, ist es jüdisch.
Fast die ganze europäische Ethik wurzelt im Judentum. Alle Vorkämpfer einer religiösen oder irreligiösen christlichen Moral, von Augustinus bis Rousseau, Kant und Tolstoi, waren Wahljuden im geistigen Sinne; Nietzsche ist der einzige nicht-jüdische, der einzige heidnische Ethiker Europas.

Mittwoch, 7. November 2018

ERSTER SCHMERZERFÜLLTER BRIEF DES HEILIGEN FILARET



AN IHRE HEILIGKEITEN UND SELIGKEITEN, DIE ERSTHIERARCHEN DER HEILIGEN ORTHODOXEN KIRCHEN, DIE VEREHRTESTEN METROPOLITEN, ERZBISCHÖFE UND BISCHÖFE:

EIN SCHMERZERFÜLLTER BRIEF
VOM DEMÜTIGEN FILARET,
METROPOLIT DER RUSSISCH ORTHODOXEN
KIRCHE AUSSERHALB RUSSLANDS


1. Die Wahrheit der Orthodoxie wie unseren Augapfel hüten

Die Heiligen Väter und Ärzte (Doktoren) der Kirche haben uns ermahnt, die Wahrheit der Orthodoxie wie unseren Augapfel zu hüten. Und unser Herr Jesus Christus, indem er seine Jünger anwies, jeden Buchstaben und jedes Pünktchen des Göttlichen Gesetzes unverfälscht zu bewahren, sagte: "Wer auch immer eines dieser geringsten Gebote brechen und die Menschen derart lehren wird, der wird der Geringste im Himmelreich genannt werden” (Mt 5,19). Er sandte seine Jünger aus, um die Lehren, welche er ihnen für alle Völker gab, in reiner und unverfälschter Form zu vermitteln, und diese Pflicht ging dann auf  jeden von uns Bischöfen, als Nachfolger der Apostel über. Das wird uns auch durch die dogmatische Definition des Siebenten Ökumenischen Konzils gelehrt, welche besagt: "Wir bewahren alle überlieferten kirchlichen Traditionen unverändert, seien sie schriftlich oder mündlich."

Donnerstag, 18. Oktober 2018

SEGNUNG DURCH DEN HEILIGEN JOHANNES MAXIMOWITSCH




Der Heilige Johannes Maximowitsch segnet die Gläubigen mit dem Kreuz.
Glückselig ist, wer die Segnung wahrhaft verdient, weil er den Seligpreisungen des Evangeliums gerecht wird:

Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, denn sie sollen gesättigt werden.
Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.
Selig sind die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jegliches Böse um meinetwillen gegen euch lügend reden.
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn wird groß sein im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.
(Mt 5,3-12)



Quelle Video: https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=EsvrAWSFHKg



Mittwoch, 17. Oktober 2018

Die Vision des Heiligen Johannes von Kronstadt



Der Heilige Johannes von Kronstadt, Russland (1829-1908), erzählt die folgende Vision, die er im Januar 1901 hatte:

Nach dem Abendgebet legte ich mich in meiner schwach beleuchteten Zelle ein wenig hin, um mich auszuruhen, da ich müde war. Vor der Ikone der Mutter Gottes hing meine Lämpchen. Nicht mehr als eine halbe Stunde war vergangen, als ich ein leises Rascheln hörte. Jemand berührte meine linke Schulter und sagte mit zärtlicher Stimme zu mir: "Erhebe dich, Johannes, Knecht Gottes, und folge dem Willen Gottes!"

Samstag, 13. Oktober 2018

Ein serbischer Priester und ein russischer Bischof sprechen über Muslime und Christen

Worte und Bilder, die uns nachdenklich machen sollten, wohin die Reise der "Christen" geht. 
Wenn wir uns im Vergleich zu den Muslimen schämen müssen - was können wir dann für die Zukunft erwarten? 

Montag, 1. Oktober 2018

Der Heilige Gregor der Theologe († 25. Januar 390)
Über die Barmherzigkeit



Über die Liebe zu den Armen
(XIV. Rede)


1.

Nehmet die Rede über die Liebe zu den Armen nicht engherzig entgegen, meine Brüder und meine Genossen in der Armut! Arm sind wir nämlich alle und alle bedürfen wir der göttlichen Gnade, mag auch, wenn man einen kleinlichen Maßstab anlegt, der eine vor dem anderen etwas vorauszuhaben scheinen. Nehmet die Rede wohlwollend an, damit ihr die Schätze des Reichtums empfanget! Betet mit mir, damit wir euch reichlich spenden und eure Seele mit dem Worte nähren und den Hungrigen das geistige Brot brechen, indem wir gleich dem alten Moses Speisen regnen lassen und Engelsbrote verabreichen oder mit wenigen Broten Tausende in der Wüste sättigen, wie es später Jesus, das wahre Brot und die Quelle des wahren Lebens, getan hat.